Neu: Bundespräsident jetzt wie Merkel! Eine Glosse von Richard Krause.

 

Ist was? Ja doch, wer wie Merkel, Steinmeier oder Stegner seine Mundwinkel der Schwerkraft überlässt, erhält hierzulande die besten Karrierechancen! Vermeidung positiver Gedanken sollte deswegen in dem Land der Dichter und Negativdenker zum Lehrinhalt aller weiterführenden Schulen werden.

Dabei sollte uns bewusst sein, dass wir nicht für die Schule lernen, sondern für die Krise. Wer Chancen sehen möchte, wo Risiken lauern, kann ja die passenden Pillen mit einem halben Glas Wasser einnehmen oder wie Gerhard Schröder sich eine Flasche Bier holen lassen. Das halbleere Glas wird ihm nun vorübergehend halbvoll vorkommen. Nach diesem kurzfristigen Stimmungshoch lässt sich ja wieder in die bewährte depressive Grundstimmung zurückkehren, die uns auszeichnet. Wenn nicht, auch gegen gute Stimmung gibt es Pillen. Alternativ hilft auch ein Telefonat mit der Schwiegermutter zur Abrede des gemeinsamen Sommerurlaubes. Für uns Deutsche ist Humor bekanntlich, wenn man trotzdem nicht lacht. Uns ficht es nicht an, dass das dünnste Buch der Welt das Lexikon des Deutschen Humors ist. 

 

 

Witze stehen Witzfiguren ohnehin besser. Wie etwa dem bekanntesten Alleinunterhalter Amerikas Donald Trump („Belgien ist eine schöne Stadt“), der nicht zu begreifen scheint, dass Belgien keine Stadt, sondern flach ist. Warum sollte im Übrigen der erste Pflichterfüller Deutschlands unnötig mehr Charisma versprühen als ein Finanzbeamter bei der Lohnsteuerprüfung? Dem Vernehmen nach verfügt Steinmeier dennoch über einen - importierten - Lieblingswitz, den er zum besten geben kann, wenn er dazu gezwungen wird. Das Amt verändere den Menschen, heißt es und vielleicht erleben wir sogar von höchster Stelle den Trend zum Zweitwitz. Es muss ja nicht gleich so überschwänglich sein, wie bei Prinz Philip, dem Ehemann der Queen, der immer für Schenkelklopfer gut ist wie „Chinesen essen alles mit vier Beinen, ausser Stühle“ :)

 

 

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