Martin Schulz: mit Bart aber ohne Hütchen. Eine Satire von Richard Krause.

Martin Schulz bei einer Büttenrede in seinem Karnevalsverein. Foto: Olaf Kosinsky

 

 

 

 

 

Ist was? Ja doch, mit der Berufung Martin Schulz´ zum Kanzlerkandidaten hat das Rennen um das Regierungsamt 2017 endlich Fahrt aufgenommen! 

 

Lange Zeit sah es nämlich so aus, als wäre die SPD außerstande festzulegen, welcher Papiertiger gegen Angela Merkel antreten soll. Dessen Nominierung erfolgte nach einem festgelegten Ritus, nämlich als Hütchenspiel. Die Spielregeln sind denkbar einfach: wer auf drei nicht auf den Bäumen ist, wird von der Bildzeitung in den Ring gezerrt. Verlierer ist, wer kein freies Hütchen erreicht hat. Diesmal traf es Martin Schulz. 

 

Sein Brüsseler Hütchen wurde zwischenzeitlich im Wege einer feindlichen Übernahme von einem Konservativen besetzt. 

 

Die politische Vergangenheit des in Deutschland bisher wenig bekannten Herausforderers ist schnell abgehandelt. Zunächst hat er die Schulden der Stadt Würselen gemehrt. Das befähigte ihn, nachfolgend am Ausbau der teuren EU-Bürokratie mitzuwirken. Von diesen Fertigkeiten soll nunmehr Deutschland direkt profitieren. 

 

Schulz wolle „ganz nach oben“ berichteten die Medien und vielleicht kann das Land aufatmen, wenn sich der Spitzen-Kandidat zum Mount Everest absetzen sollte. Doch danach sieht es nicht aus. Schulz weiß, wie man als Außenseiter punktet und ködert das Publikum mit höheren Löhnen und der Besserstellung von Arbeitslosen. Allerdings ist nicht bekannt, was er seiner Putzfrau künftig zahlen will und wie viele Ministerposten er mit Arbeitslosen besetzen möchte. Mittlerweile hat der Sozialdemokrat die Kanzlerin überholt. Er hat die besseren Umfragewerte und mehr Bart. Ein Herz für Minderheiten hat Schulz auch. Am gestrigen politischen Aschermittwoch hat er vor SPD-Anhängern in Bayern gesprochen. 

 

Wer geht die Bundestagswahl aus? Das ist Schnee von morgen. Zur Sicherheit kreuzen Sie am besten alle Kandidaten an und bleiben Sie gespannt! 

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