Medikamente. Eine Satire von Humor los!

Quelle: Markus Würfel
Quelle: Markus Würfel

Ist was? Ja doch, „47 Prozent spülen Arzneimittel die Toilette hinunter“! 

 

Das berichtete das Hamburger Abendblatt am 15.03.2017. Die Androhung von Risiken und Nebenwirkungen in den Beipackzetteln dürfte der Grund sein. Dafür gesunden unsere Gewässer. 

Nicht nur ihre Schwermetallbelastung ist zurückgegangen. Das Ökosystem der Flusslandschaften ist allgemein wieder aufgeblüht. Deutschlands Flüsse leiden nicht einmal unter Gicht, Zucker oder Sodbrennen. Doch die Masse der in die Flüsse gelangten Arzneistoffe hat auch unerwünschte Folgen. Sie setzen sich als Sedimente ab, so dass deren Fahrrinnen aufwändig ausgebaggert werden müssen, um Schiffen wieder eine ungehinderte Passage zu ermöglichen. Wir lassen und die Gesundheit etwas kosten. Alleine die anstehende Elbvertiefung ist ein Milliardenprojekt. 

 

Eingenommene Medikamente verwertet der Körper nicht vollständig. Der ausgeschiedene Rest trägt auch mit bei zu der beklagten Sedimentation. Ärzte und Apotheker raten deswegen, Tabletten grundsätzlich mit viel Wasser einzunehmen.    

 

Ganz anders stellt sich die Situation etwa in China dar. Die Schwermetallbelastung dortiger Flüsse ist erschreckend hoch. Das ist ja auch klar, weil das Riesenreich mehr auf die traditionelle chinesische Medizin setzt und das Herunterspülen von Arzneimitteln in der Toilette zur Gesundung der Flüsse in dem Reich der Mitte nicht verbreitet ist. 

 

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