Bier. Eine Satire von Humor los!

Foto: Michael Stern
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Die Anzahl der Brauereien hat hierzulande ihren Höchststand seit der Wiedervereinigung erreicht. Das ist erfreulich, weil der kräftigende Gerstensaft seine vormalige Bedeutung als Volksnahrungsmittel eingebüßt hat. Die Hausbrauerei wurde bekanntlich durch den Hausarzt ersetzt. Eine zweifelhafte Entwicklung, denn Ärzte raten zwar viel zu trinken, schenken aber nichts aus. 

 

Askese wo man hinschaut. Wer seinen Bewegungsapparat nicht beim Sport ruiniert, gilt als ungesund. Was waren das für herrliche Zeiten, als Bundeskanzler sich im Wesentlichen dem Rauchen, Alkohol und Weibern widmeten. Welcher Jugendliche kann heutzutage noch feststellen: „Alkoholleichen pflastern meinen Schulweg“? Ist es im „grünen“ Zeitalter nicht besser, Bioethanol die Kehle runter rinnen zu lassen, anstatt ihn mit Diesel gepanscht zu verfahren? Dabei hat Alkoholkonsum eine wichtige gesellschaftliche Funktion. Manche Menschen muss man sich erst schönsaufen, um sich ihnen zu nähern. 

 

Sie wissen schon: zwischen Leber und Milz passt noch ein Pils! 

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