Offener Brief an Prof. Straubhaar

Der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Straubhaar (Foto: Heike Huslage-Koch) beklagt "den „Pendlerwahnsinn“. In Deutschland pendelten 60 Prozent aller Arbeitnehmer zum Job in eine andere Gemeinde. Das mache unglücklich und krank.
Der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Straubhaar (Foto: Heike Huslage-Koch) beklagt "den „Pendlerwahnsinn“. In Deutschland pendelten 60 Prozent aller Arbeitnehmer zum Job in eine andere Gemeinde. Das mache unglücklich und krank.

Lieber Herr Professor Straubhaar, 

 

wenn Sie sich vor dem Pendeln fürchten: lassen Sie die Arbeit zu sich kommen!

 

Mag das Internet laut Überzeugung der Kanzlerin „für uns alle Neuland“ sein, sind darüber allerlei Waren und Dienstleistungen verfügbar. Mode, Möbel und eine neue Frau aus Thailand kommen so ins Haus. Also, warum sich übers Internet nicht auch die Arbeit aufhalsen?

Ihren obskuren Vorschlag mit einer Steuersenkung dem Pendeln beizukommen, können Sie so auch verbreiten. Stichhaltiger wird er dadurch allerdings nicht.  

 

Verfallen Sie anlässlich eines Kirmesbesuches bloß nicht dem Gesuch „Junger Mann zum Mitreisen gesucht“. Es könnte im beruflichen Umherfahren enden! Keineswegs dürfen Sie Heiler, Wahrsager oder andere Okkultisten befragen, denn die pendeln aus Überzeugung. Behelfen Sie sich lieber mit einer Kristallkugel.  

 

Viel Glück weiterhin für Ihre Wirtschaftsprognosen wünscht Ihnen lieber Herr Professor Straubhaar

 

der Autor von Humor los! 

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