Ärzte in der Falle. Eine Satire von Humor los!

Ist was? Ja doch, die Kassenärzte sitzen in der Versorgungsfalle. Einerseits müssen sie helfen, andererseits werfen ihnen die Krankenkassen vor, zu viel zu behandeln. Mittlerweile wird jede vierte Leistung nicht bezahlt, wie das Hamburger Abendblatt berichtete. Jetzt rächt es sich, wenn man jeden Menschen mit einer normalen Leberzirrhose und Gallenkolik krankschreibt. 

 

Das Problem der Ärzte ist, sie wissen nicht, welches die unbezahlten Leistung sind. Im Studium wurde ihnen das Abzählen von Behandlungen nicht beigebracht. Dabei sind praktische Lösungsansätze in Sicht. 

 

Wirtschaftlich fortgebildete Ärzte lassen ihre Patienten bewusst im Wartezimmer verweilen, denn der Aufenthalt dort belastet nicht das Krankenkassenbudget. Hintersinnig zielt das Warten darauf ab, ein Viertel der Patienten von einer Behandlung abzubringen. In manchen Praxen sind es sogar ganze 25%. Die Wartezimmer werden absichtlich mit abschreckenden Broschüren bestückt und die epischen Aufzählungen der Risiken und Nebenwirkungen in Arzneibeipackzetteln verfehlen auch nicht ihre Wirkung. Manche Beschwerden verstummen nicht selten schon hierdurch. Spätestens aber die Ansprache der Sitznachbarn im Wartezimmer wie „haben Sie auch eine Fragepsychose?“ oder „ich habe Blutduck 300, diabolisch, da können Ihre Wehwehchen nicht mithalten“ lassen einen spontan gesunden. Die Zeit des Krankseins ist relativ, das wußte schon Einstein. Was kommt, das geht schließlich auch wieder.

 

Wie geht es weiter mit den Erkrankungen? Das ist Schnee von morgen. Wenn Sie sich vorübergehend übel fühlen möchten, schauen Sie einfach „Die Geissens“!